Philosophie

Ton ist für mich ein ideales Material, um Formempfindungen auszudrücken und zu transportieren. Es ist dem Menschen seit Urzeiten bekannt und vertraut als ein Bestandteil seines Umfeldes.

Eine weiche und plastische Materie als Ausgangsstoff, von der Natur geschaffen – kein Laborprodukt. Haltbar gemacht durch die Hitze des Feuers, zudem der Mensch ohnehin eine ganz besondere Beziehung entwickelt hat.

Die Vielfalt der Formen, Oberflächen und Details offenbart eine ausreichende Sprache. So verzichte ich auf den Einsatz von Glasuren.

Die farblich relative Neutralität im Zusammenhang mit der Art der Gestaltung stellt für mich ein Wesensmerkmal für den Ausdruck von Ruhe und Kraft gleichermaßen dar. Bei farbintensiven Objekten wird eine bewußt vitale Aussage angestrebt.

Die Umsetzung und Neuinszenierung von Elementen aus der Natur soll durch Assoziationen dazu beitragen Wohlbehagen und etwas von Ursprünglichkeit der Natur zu empfinden.

Der Einsatz von Licht ermöglicht es mir, den Objekten ein zweites Erscheinungsbild zu geben. Es ist lediglich ein Hilfsmittel, um der Formsprache eine andere neue Sichtweise zu verleihen – somit nicht dominant und auch nicht als Lichtquelle zu verstehen. Gleichzeitig wird eine besondere Stimmung des Umfeldes erzeugt.

Ein fortwährendes Experimentieren mit plastischen und optischen Ausdrucksmöglichkeiten führt mich zu immer neuen Kreationen und das Feld zeigt sich als unerschöpflich.